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Die Amtsverwaltung ist umgezogen

Seit Jahresbeginn haben unsere Bürger/innen ein modernes Regionalzentrum

Große Umzugskartons liegen vom dem Eingang des Regionalzentrums.

Wer schon mal mit seiner Familie umgezogen ist, weiß, was das bedeutet. Doch was ist schon ein Hausstand gegen eine komplette Amtsverwaltung? Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ein professionelles Umzugsunternehmen und jede Menge Handwerker hatten tagelang damit zu tun, die Möbel, das Büromaterial und die Geräte, all die Kleinigkeiten, Unmengen von Akten und das Archiv in das neue Gebäude zu bringen.

Mitte Dezember war es dann geschafft. Der Umzug ins neue Regionalzentrum mit rund 2.100 Büro- und etwa 460 Quadratmetern Kellerfläche war abgeschlossen. Im alten Amtsgebäude hatte man nicht einmal halb soviel Platz.



Nun ist im Regionalzentrum alles unter einem Dach:
  • die Verwaltung des Amtes - auch mit den bisher nach Nusse ausgelagerten Dienststellen (das Bürgerbüro in Nusse bleibt aber bestehen.)
  • die Polizeistation mit jetzt drei Beamten (die Dienststelle Steinhorst wurde aufgelöst)
  • die Diakonie-Sozialstation
  • das Dienstzimmer des Bürgermeisters der Gemeinde Sandesneben
  • die Bücherei der Gemeinde Sandesneben
  • ein Büro für Beratungsdienste wie Rentenberatung, Schuldnerberatung, Familienhilfe und für berufliche Qualifizierung (BQG)
  • ein SB-Raum der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG mit Geldautomat, Kontoauszugsdrucker und Beratungsbereich

Rund vier Jahre nach der Fusion der Ämter Sandesneben und Nusse gibt es jetzt ein modernes Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum, das Vorbildcharakter für ganz Schleswig-Holstein hat und ein wichtiges Projekt für die Zukunft des ländlichen Raums ist.

Insgesamt kostete der Neubau rund 5.200.000 Euro. Zur Finanzierung wurde ein Darlehen aus dem kommunalen Investmentfonds des Landes in Höhe von 3,9 Millionen Euro zum Festzinssatz von 1,75 Prozent aufgenommen. Der Rest wurde von den amtsangehörigen Gemeinden aufgebracht. Die Gemeinde Sandesneben unterstützt darüber hinaus das Regionalzentrum mit jährlich 100.000 Euro aus zentralörtlichen Mitteln.

Am Bau des Regionalzentrums waren - soweit aus vergaberechtlichen Gründen möglich –überwiegend Handwerksbetriebe aus dem Amtsbezirk bzw. der Region beteiligt. Der Amtsausschuss wollte mit dieser Entscheidung die Entwicklung der heimischen Wirtschaft fördern. Sicherlich hat dies auch dazu geführt, dass die Bauarbeiten planmäßig verlaufen sind und die Bürger/innen jetzt ihr modernes Regionalzentrum nutzen können.

rpf